Dialog & Kooperation
energietal toggenburg

08. Januar 2025

Ein kleiner Schritt in einen nachhaltigeren Alltag

Das energietal toggenburg hat für sein 15-Jahre-Jubiläum das Zuekunftspäckli lanciert. Das Zuekunftspäckli ist gefüllt mit Gegenständen und Tipps für einen nachhaltigen Lebensstil. Mit diesem Projekt soll es einfacher werden, Nachhaltigkeit in den eigenen Alltag zu bringen. Bis Ende 2025 kann die Bevölkerung des Toggenburg das Zuekunftspäckli kostenlos während vier Wochen ausleihen.

Sabine Camedda_Portrait

Sabine Camedda
energietal toggenburg

Es ist ganz leicht, seinen Alltag ein bisschen nachhaltiger zu gestalten. Mal aufs Velo sitzen statt ins Auto, regional einkaufen, saisonal kochen, Energie sparen oder langlebige Kleidung mit Biolabel tragen sind nur einige Beispiele. energietal toggenburg hat nun ein Zuekunftspäckli mit vielen Ideen für mehr Nachhaltigkeit geschnürt. Das können nun alle Toggenburgerinnen und Toggenburgern während vier Wochen kostenlos ausleihen.

Auf Bestellung liefert energietal toggenburg einen robusten Seesack aus Segeltuch – produziert in einer Toggenburger Werkstatt – nach Hause. Darin finden sich nützliche Gegenstände wie ein Bienenwachstüechli, mit dem Alu- oder Frischhaltefolie ersetzt werden kann. Eine natürliche Seife, Tütenclips und mehrfach verwendbare Abschminkpads gibt es ebenfalls – kostenlos und für den eigenen Gebrauch. Ergänzt wird das Angebot unter anderem mit einem Klimakochbuch, einem Buch mit Hausmittelchen zum Putzen und für die Gesundheit, einem Würfelspiel oder mit einem Strommessgerät. Diese Sachen müssen zurückgegeben werden, damit sie jemand anderes austesten kann.

Egloff Patrizia_Quelle_Verlagshaus Schwellbrunn

Wer weiss, vielleicht kommt jemand auf den Geschmack des Einmachens oder wird animiert, sich in einem Secondhandladen umzusehen.

Patrizia Egloff

Geschäftsleiterin energietal toggenburg

Gegenstände für den Alltag, Ideen für die Zukunft

Das Angebot im Seesack wird ergänzt durch eine Internetseite. Darauf finden sich weitere Informationen, Links und konkrete Tipps für ein nachhaltigeres Leben, die in verschiedene Kategorien unterteilt sind. Das Besondere an der Seite ist, dass sich die Tipps leicht umsetzen lassen und viele Adressen im Toggenburg darauf zu finden sind.

Im Veranstaltungskalender sind zahlreiche Anlässe zu Themen wie Naturschutz oder Nachhaltigkeit aufgeführt. energietal toggenburg versteht die Internetseite als Plattform. Fehlende Ideen und Beiträge können einfach über das Kontaktformular gemeldet werden. So soll die Internetseite in den nächsten 1,5 Jahren mit der breiten Unterstützung der ganzen Talbevölkerung wachsen.

Bei der Auswahl der Gegenstände für das Zuekunftspäckli und bei der Definition der verschiedenen Kategorien auf der Internetseiten orientierten sich die Verantwortlichen von energietal toggenburg an den Sustainable Development Goals (SDG). Seit 2016 arbeiten alle Länder der Welt an diesen 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung und fördern so nachhaltigen Frieden und Wohlstand und schützen unseren Planeten.

Gespannt auf die Reaktionen aus der Bevölkerung

Erste Rückmeldungen haben bestätigt, was sich die Verantwortlichen von energietal toggenburg schon vorher gedacht haben: Viele Toggenburgerinnen und Toggenburger tun bereits jetzt einiges für die Nachhaltigkeit. «Es kann aber für jede Person spannend sein, etwas Neues auszuprobieren und vielleicht in den Alltag einfliessen zu lassen», erklärt Patrizia Egloff, Präsidentin des Förderverein energietal toggenburg. In jedem Zuekunftspäckli geht jeweils ein Gästebuch mit. In diesem können die Erfahrungen und weitere Tipps notiert werden. «Wir sind gespannt, welche Ideen auf diese Weise talauf und talab und letztlich zu uns zurückkommen», sagt Patrizia Egloff.

Was kann ich tun?

  1. In fast allen Bereichen des täglichen Lebens gibt es eine Möglichkeit für mehr Nachhaltigkeit. Es muss nicht das ganze Leben von heute auf morgen auf den Kopf gestellt werden. Die Gewohnheiten können auch nach und nach geändert werden.
  2. Es ist nicht schlimm, eine Möglichkeit zu mehr Nachhaltigkeit auszulassen, wenn die Umstände nicht passen. Wer beispielsweise für den Arbeitsweg zwingend aufs Auto angewiesen ist, kann vielleicht seinen Fleischkonsum reduzieren.
  3. Egal wie klein der persönliche Beitrag ist: Jeder zählt, um die gesellschaftlichen Veränderungen zu erreichen, die es braucht, damit unsere Erde auch für zukünftige Generationen lebenswert bleibt. 
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