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«Sommer, Sonne, Sonnenschein, zieh ich mir furchtbar gerne rein…» so beginnt ein Song von den Fantastischen Vier, den wahrscheinlich schon jeder mal gehört hat und auch das Gefühl von warmen Sonnenstrahlen auf der Haut kennen wohl die meisten. Doch das Licht und die Wärme der Sonne umfasst weit mehr als Songtexte, ein schönes Gefühl und die sonnigen Sommertage. Es ist eine Dienstleistung, die allen kostenlos zur Verfügung steht und die viel bewirken kann – vorausgesetzt, man nutzt sie richtig und konsequent.
Im Winter: Die Gratisenergie der Sonne nutzen
Gerade im Winter, wenn die Sonne flach am Horizont steht, kann sie direkt in unsere Wohnzimmer reinscheinen und diese mit Wärme und Licht versorgen. So unterstützt oder ersetzt sie künstlich erzeugte Energie für Heizung und Beleuchtung. Dabei kann die Sonnenwärme bei modernen Gebäuden ein Drittel des Heizwärmebedarfs abdecken. Ärgerlich, wenn die Solarstrahlen durch Sonnenschutzelemente wie Rafflamellenstoren, Stoffmarkisen, Klappläden etc. abgeschirmt werden. Daher gilt es, in der Heizsaison die Fensterflächen freizuhalten, um möglichst viel von dieser Gratisenergie zu nutzen. Auch bei einem bedeckten Himmel sind noch genügend Solarstrahlen da, um einen Nutzen daraus zu ziehen.
Aber was tun bei Blendung, wenn ein Sichtschutz gewünscht ist, der Raum verdunkelt oder das teure Sofa vor Schäden durch UV-Strahlung geschützt werden soll? Dann helfen Elemente im Innenraum wie Vorhänge, Jalousien, Plissees etc. weiter. Diese reduzieren die Energieeinstrahlung unwesentlich, denn die Solarstrahlen sind durch das Fensterglas bereits in das Innere des Raums gelangt. Kurz gesagt: Die Sonnenstrahlen behalten den erwünschten, natürlichen Wärmeeffekt, ohne zu blenden oder Möbel auszubleichen.
Im Sommer: Vor Hitze schützen
Welchen Zweck erfüllen denn die aussen angebrachten Sonnenschutzelemente? Sie schützen die Innenräume im Sommer vor Überhitzung. Eine sehr wichtige Funktion für den sommerlichen Wärmeschutz. Durch die Klimaveränderung werden in der Schweiz nämlich rund 25 Hitzetage mehr als bisher erwartet. Um dieser Mehrbelastung zu begegnen, gewinnen aussenliegende Sonnenschutzelemente an Bedeutung. Sie reflektieren die eintreffenden Solarstrahlen um 95%.
Zusammengefasst heisst das folglich für den Winter «Lass die Sonne rein», für den Sommer hingegen gilt «Lass die Sonne draussen». Ob das mal ein Songtitel für einen nächsten Sommerhit wird? Die Chancen dazu stehen leider gut.
Was kann ich tun?
Energieagentur St.Gallen
Wir fördern erneuerbare Energien und schaffen Netzwerke.
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