Mobilität & Verkehr
Energieagentur St.Gallen

24. März 2022

Mit dem Ladekabel auf Wohnungssuche

In der Schweiz hat die individuelle Mobilität einen hohen Stellenwert. Die zunehmende Anzahl Steckerfahrzeuge verlangt nach Lademöglichkeiten. Damit Wohnbauten für die Zukunft fit gemacht werden, fördert der Kanton St.Gallen neu Ladestationen.

Portrait_Lorenz_Neher

Lorenz Neher
Leiter Energieförderung, Energieagentur St.Gallen

Der Anteil an Elektroautos bei Neuzulassungen nimmt exponentiell zu. Markttreiber sind das stetig breiter werdende Modellangebot und die wachsende Ladeinfrastruktur. Im Gegensatz zu einem Auto mit Verbrennungsantrieb ist die Fahrt mit dem Elektroauto zur Tankstelle nicht die Regel, sondern eine Ausnahme. Das Laden findet meistens zuhause oder am Arbeitsplatz statt – überall dort, wo es längere Zeit steht. Und es steht lange: Laut Statistik steht ein Auto deutlich länger als 23 Stunden pro Tag. Da bleibt genügend Zeit, um die Batterie schonend und kostengünstig aufzuladen.

190813_UZE1901_Tobias_235

Auf unseren Liegenschaften installieren wir moderne Photovoltaikanlagen und stellen unseren Mietern Ladestationen zur Verfügung.

Tobias Wagner

Geschäftsführer Uze AG, Uzwil

Voraussetzung dafür ist eine vorhandene Ladestation. Laut Umfragen zieht die Mehrheit bei der nächsten Anschaffung ein sogenanntes Steckerfahrzeug in Betracht. Dazu zählen alle vollständig oder teilweise batterieelektrisch angetriebenen Fahrzeuge. Mit zunehmender Anzahl Elektroautos steigt auch die Nachfrage an einer Lademöglichkeit am Wohn- und Arbeitsort.

20160910_eco-car_002

Der Kanton St.Gallen unterstützt die Elektromobilität und hat den Aufbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos auf dieses Jahr in sein Förderprogramm aufgenommen. In bestehenden Einstellhallen von Bauten mit einem Mindestwohnanteil von 30 Prozent leistet er einen Anschubbeitrag für die Ladeinfrastruktur samt Lastmanagement und mindestens vier betriebsbereiten Ladestationen. Der Förderbeitrag setzt sich zusammen aus einem Grundbeitrag für die Anschlussleitung zum Ladepunkt und einem zusätzlichen Beitrag für betriebsbereite Ladestationen. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Ladeinfrastruktur mit erneuerbarem Strom betrieben wird. Das sichert eine nachhaltige Elektromobilität. Möglich sind der Bezug von Ökostrom, oder eine gebäudeeigene PV-Anlage produziert Solarstrom vor Ort. Falls in Kombination mit dem Aufbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos auch eine neue PV-Anlage installiert wird, leistet das Förderprogramm einen weiteren Beitrag. Der Kanton setzt einen deutlichen Anreiz, damit der Anteil Elektroautos weiter steigt.

Weitere Stories zu «Mobilität & Verkehr»

BHSG_Nov15_02_klein
Mobilität & Verkehr
clevermobil

19. Mai 2022

ÖV-Schnupper-Abos für Mitarbeitende

Willst du trotz Sanierung der St.Galler Stadtautobahn entspannt durch die Stadt pendeln? Hier gibt es alle Infos zum kostenlosen öV-Schnupper-Abo für Mitarbeitende von Unternehmen in den Städten St.Gallen, Gossau und der Gemeinde Gaiserwald . Jetzt lohnt es sich umzusteigen.

Mehr erfahren
ÖV-Schnupper-Abos für Mitarbeitende
saluebus
Mobilität & Verkehr
Stadt Wil

31. März 2022

Mit SALÜ auch nachts sicher unterwegs

SALÜ ist eine neue Mobilitätslösung in der Region Wil. Das neue Abendangebot funktioniert On-Demand. Jetzt app runterladen. Salü und bis bald.

Mehr erfahren
Mit SALÜ auch nachts sicher unterwegs

Bei Verwendung dieser Webseite stimmen Sie zu, dass Cookies auf Ihrem Computer gespeichert werden. Mehr Informationen