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Velo-Abo Glas Trösch
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Wie gelingt es, Berufsverkehr zu reduzieren, ohne Mobilität einzuschränken? Diese Frage steht im Zentrum der Mobilitätsallianz Ostschweiz. Das Netzwerk zeigt, wie Unternehmen, Politik und ÖV gemeinsam Lösungen entwickeln, die ökologisch wirken, wirtschaftlich Sinn ergeben und den Alltag der Mitarbeitenden erleichtern.
Die Mobilitätsallianz Ostschweiz wurde 2024 von der Innovationsgenossenschaft 42hacks, dem Kanton St.Gallen und dem Tarifverbund OSTWIND ins Leben gerufen. Seit 2025 engagieren sich auch die Kantone Thurgau und Appenzell Ausserrhoden als Träger. In der Allianz arbeiten Wirtschaft, öffentliche Hand und Mobilitätsanbieter zusammen mit dem gemeinsamen Ziel, die Mitarbeitendenmobilität nachhaltiger zu gestalten und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken.
Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben grossen Einfluss auf das regionale Verkehrsaufkommen. Viele Pendelwege beginnen und enden an Firmengeländen. Wenn es gelingt, hier gezielt anzusetzen, lassen sich Staus verringern, CO2-Emissionen senken und der Druck auf die Verkehrsinfrastruktur mindern. Die Mobilitätsallianz versteht sich deshalb nicht als Projekt, sondern als Plattform: ein Netzwerk, in dem datenbasierte Erkenntnisse, Praxiswissen und politische Unterstützung zusammenkommen.
Im Mittelpunkt stehen Lösungen, die über reine Tarifangebote hinausgehen: kombinierte Abonnements, abgestufte Parkraummodelle, Shuttle-Verbindungen, neue Buslinien oder Anreizsysteme für den Umstieg auf den öffentlichen Verkehr, das Velo oder die gemeinsame Nutzung von Autos. Diese Massnahmen sind stets auf den jeweiligen Standort abgestimmt. Grundlage bilden KI-gestützte Analysen der Pendlerströme, welche die Ausgangslage transparent machen und die Wirkung messbar halten.
Die Mobilitätsallianz ist ein Paradebeispiel, wie Kooperation in der Ostschweiz funktioniert. Wenn Politik, Wirtschaft und ÖV an einem Strang ziehen, entstehen Lösungen, die über den Betrieb hinaus Wirkung entfalten – für Unternehmen, Mitarbeitende und die Region.
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Beat Tinner
Regierungspräsident Kanton St.Gallen
Dass der Ansatz funktioniert, zeigen die bisherigen Leuchtturmprojekte. Die Bühler AG (Blogbeitrag) in Uzwil, die SFS Group in Heerbrugg, thyssenkrupp Presta AG in Eschen und die VAT Group in Haag haben innerhalb weniger Monate spürbare Resultate erzielt. Der Anteil an ÖV-Nutzenden stieg und die Parkplatznachfrage sank deutlich. Viele Arbeitgeber schätzen zudem den Raumgewinn auf ihren Arealen und die gestiegene Attraktivität als verantwortungsbewusste und attraktive Arbeitgeber.
Für den Kanton St.Gallen ist die Allianz ein wichtiger Baustein zur Umsetzung des Energiekonzepts 2030 und der angestrebten Reduktion der Verkehrsspitzen. Sie schafft Synergien zwischen Raumplanung, Wirtschaftsförderung und Klimapolitik und zeigt, dass nachhaltige Mobilität nur im Zusammenspiel gelingt.
Was kann ich tun?
Mobilitätsallianz
Gemeinsam mit führenden Arbeitgebern, der Politik und Verkehrsunternehmen entwickeln wir nachhaltige Mobilitätslösungen für die Ostschweiz. Im Fokus steht ein effizientes, klimafreundliches Gesamtsystem durch die Optimierung des Individualverkehrs und die gezielte Stärkung des öffentlichen Verkehrs, des Fuss- und Veloverkehrs sowie intelligenter Mobilitätsformen.
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