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Das beliebte Restaurant Habsburg in Widnau in Grenznähe zu Österreich sollte mit einem Zubau erweitert werden. Allerdings stand eine mächtige Schwarzpappel mit etwa 5,5m Stammumfang, 40 Meter Höhe und mit einem Alter von ca. 100 Jahren an einem Platz, der später nur noch etwa 1m vom Neubau entfernt sein würde.
Die Besitzerin des Restaurants, Lara Raphaela Gurgoglione wollte sich nicht damit abfinden, dass der allseits bekannte, unübersehbare Hausbaum für den Neubau gefällt und entfernt werden müsse. Dies allerdings bestätigten hinzu gezogene Baufachleute und Baumkenner. Deswegen suchte sie Rat beim Baumexperten Conrad Amber – in der Hoffnung auf eine Lösung.
Situation vor der Erweiterung. Die Pappel steht am Rand zum Kiesplatz.
Bei der Begehung vor Ort stellte dieser fest: die Pappel hatte gute Überlebenschancen. Der Bereich zwischen Baum und Bestandsgebäude war schon seit 15 Jahren asphaltiert. Die Pappel musste in der Zwischenzeit ihre Wurzeln Richtung offenen Kiesparkplatz und in die Tiefe zum Grundwasser geführt haben – also weg vom geplanten Neubau – ansonsten hätte sie nicht überlebt.
Die Voraussetzungen waren also recht gut, dass bei den Aushubarbeiten keine starken Wurzeln gefunden und beschädigt werden.
Ein Baumgutachten durch den Baumpfleger Res Raumsauer bestätigte trotz eines hohlen Stammes – für so alte Weichholzbäume normal – war die Restwand stabil und tragfähig. Die Überlebenschance für den Baum wurden auf mehr als 70 Prozent geschätzt.
Durch das mehrmalige Umplanen des Gebäudes, des Eingangs und eines Warenliftes war es auch möglich, die Aussenkante des Gebäudes fast einen Meter vom Baum weg zu verschieben. Jeder Zentimeter mehr Abstand vergrößerte die Überlebenschance der Pappel.
Auch die Bauarbeiter wurden sensibilisiert und nahmen Rücksicht bei den Arbeiten. Durch eine Wurzelsondierung (vorsichtige Freilegung bodennaher Wurzelstränge) wurde der Verlauf der Wurzeln noch klarer und an einer Stelle wurde sogar die Grundmauer mit einer Lücke versehen, um die Wurzeln zu schonen. Besonderer Dank gilt Bauleiter Dave Ceraolo von B+S-Projekt, der die Verbindung zwischen Architektin, Baufirma und Baumexperten gestaltete.
Das Ergebnis nach einem Jahr
Inzwischen ist ein Jahr vergangen, die vitale Pappel zeigt keinerlei Reaktionen oder Schwächen durch die zweigeschossige Erweiterung und scheint noch viele Jahre mit dem Gebäude in engster Nachbarschaft weiter leben zu wollen und auch zu können.
Für alle Beteiligten ist es ein eindrücklicher Erfolg: Der Neubau konnte realisiert werden, ohne die Pappel zu opfern. Nun strahlt – schon von weitem sichtbar – die riesige Pappel in leuchtendem Grün und zeigt- wie ein monumentaler Wegweiser – den Weg zum gern besuchten Restaurant.
Das Ergebnis: die Pappel steht direkt neben dem fertiggestellten zweigeschossigen Erweiterungsbau.
Bäume speichern nicht nur CO2, sondern spenden im Sommer auch Schatten und sorgen durch die Verdunstung von Wasser für einen Kühleffekt. Zudem bieten Bäume ökologisch wertvollen Lebensraum für bis zu 500 Insektenarten. Dabei steigt der Nutzen bei der CO2 Speicherung und der Kühleffekt, wie auch die Bedeutung als Lebensraum mit dem Alter eines Baumes. Ein neu gepflanzter Baum kann die Funktionen eines alten Baums oftmals erst nach mehreren Jahrzehnten im gleichen Umfang erbringen.
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