Marronibaum gepflanzt
Für die Schänner Schülerinnen und Schüler bestand die Hauptaufgabe an ihrem Arbeitseinsatz darin, Astmaterial und Sägeabschnitte auf Haufen zu schichten. Es war eine schweisstreibende Arbeit, welche an den Kräften zehrte, aber dennoch für gute Laune sorgte. Währenddessen fand an einem zweiten Standort, 800 Höhenmeter weiter unten, eine weitere Aufwertungsmassnahme statt. Ein Kastanienbaum wurde gepflanzt. «Kastanien gelten als Zukunftsbäume, da sie jenem Klima trotzen, welches künftig bei uns erwartet wird», so Briker. Roger Büsser von der Ortsgemeinde Schänis, welcher die entsprechende Waldparzelle gehört, verriet, dass ganz bewusst auf eine veredelte Sorte gesetzt wurde. «Waldbesucher dürfen die Marroni einsammeln und zum Geniessen mit nach Hause nehmen.» Marroni werden allerdings nicht nur von uns Menschen geschätzt. Das Rotwild bevorzugt die Bäume als Delikatesse. Darum schützt die nächsten Jahre ein besonders massiver Zaun den Baum der Zukunft. Dieser steht übrigens unmittelbar neben der alten Forsthütte im Buholz abseits von Naturgefahren, sodass aus dem zarten Bäumchen hoffentlich einmal ein stattlicher Baum heranwachsen wird, damit die Schülerinnen und Schüler der 1. Real und 1. Sek aus Schänis ihn noch viele Jahre besuchen können.