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Zur Förderung des Velofahrens im Alltag setzt Glas Trösch in Gossau auf E-Bikes und das Angebot «Velo im Abo» von Veloplus. Für Mitarbeitende hat das Unternehmen elf Velo-Abos gelöst, um dem Problem der Parkplatz-Knappheit und des hohen CO2-Ausstosses in der Region entgegenzuwirken. Für die Einführung der Abo-Lösung haben sich zwei Lernende eingesetzt und die Massnahme auch eigenständig umgesetzt. Im Gespräch mit dem Anbieter Veloplus erzählen die beiden von ihrem Vorgehen und ihrer Motivation.
Die Lernenden Emily und Noah von Glas Trösch haben die Velo-Abo-Lösung im Unternehmen vorangetrieben.
Wie seid ihr im Prozess vom Anfang der Idee bis zur passenden Lösung vorgegangen?
Emily: Zunächst haben wir uns überlegt, welche alternativen Verkehrsmittel in Frage kommen. Wir haben uns Velos, E-Bikes, E-Scooter und andere Optionen angesehen. Schliesslich haben wir uns entschieden, Angebote für E-Bikes einzuholen. Mittels einer Wohnortanalyse haben wir ermittelt, welche Mitarbeitenden in einem bestimmten Umkreis wohnen und potenziell auf das E-Bike umsteigen könnten.
Der Tag der Übergabe: Die Velos werden passend auf die Mitarbeitenden eingestellt. Foto: Veloplus
Wie habt ihr eure Arbeitskolleginnen und -kollegen überzeugt, vom Auto aufs E-Bike umzusteigen?
Noah: Wir haben die ökonomischen Vorteile visualisiert und die versteckten Kosten eines Autos aufgezeigt – ein neuer, gekaufter Kombi kostet z.B. monatlich rund 880 Franken. Zudem betonten wir die geringeren Unterhaltskosten von E-Bikes und wiesen darauf hin, dass Unterhalt, Verschleissteile und Versicherung im Veloplus-Abo inbegriffen sind. Auch die Vorteile für Gesundheit und Umwelt spielten eine Rolle. Wer mit dem E-Bike zur Arbeit fährt, verbessert seine Fitness, stärkt sein Immunsystem und reduziert die CO2-Emissionen.
Mitarbeiter Manuel Wucherer steigt aufs E-Bike um und legt damit seinen 8 km langen Arbeitsweg zurück. Foto: Veloplus
Wie wird das Velo-Abo bei Glas Trösch genutzt und gibt es Bedingungen?
Emily: Glas Trösch übernimmt die kompletten Kosten des Abos für die Mitarbeitenden. Diese verpflichten sich im Gegenzug, ganzjährig auf das Pendeln mit dem Auto zu verzichten und, wenn möglich, das E-Bike zu nutzen. Wir freuen uns, dass zum Start dieses Projekts bereits Mitarbeitende auf die Abo-Lösung setzen und sich auf etwas Neues einlassen.
Bild und Text von Veloplus
Das Beispiel von Glas Trösch zeigt eindrücklich, dass Mitarbeitende bereit sind für den Arbeitsweg auf das Auto zu verzichten, wenn Unternehmen Anreize schaffen.
Bei solchen Fördermassnahmen profitiert aber auch das Unternehmen selbst: Erstens spart es Kosten für die Miete oder das Erstellen von Parkplätzen oder gar für bauliche Kosten. Zweitens senkt es die unternehmensbedingten Emissionen und drittens fördert es die Gesundheit der Mitarbeitenden nachweislich. Winwin für alle!
Was kann ich tun?
clevermobil
clevermobil ist eine gemeinsame Mobilitätsplattform der Regionen Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee, Wil, St.Galler Rheintal, ZürichseeLinth, Werdenberg-Liechtenstein und Toggenburg. Die Regionen im Kanton St.Gallen beschäftigen sich intensiv mit dem Thema Mobilität. Sie führen die Geschäftsstellen der jeweiligen Agglomerationsprogramme und leisten einen Beitrag zur Umsetzung des Energiekonzeptes des Kantons St.Gallen.
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