Bildung & Innovation
skat foundation

14. März 2024

Auf des Wassers Scheide

Am 27. Februar 2024 fand ein eindrücklicher Bildvortrag von Matthias Plüss und Regina Hügli rund ums Thema Wasser in Gossau statt.

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Rena Salzmann
Junior Programme Officer, skat foundation

Der Journalist Mathias Plüss und die Fotografin Regina Hügli haben für «das Wasserbuch» zusammen gespannt. Sie sind gemeinsam an vier Tripelpunkte Europas gereist. Ein Tripelpunkt ist ein Ort, an dem das Wasser in drei verschiedene Meere strömt. So waren sie auf dem Pass Lunghin in Graubünden, am Witenwasserstock in Uri, im französischen Langres sowie auf dem Klapperstein im tschechisch-polnischen Grenzgebiet. Das dabei entstandene Wasserbuch war Anlass für die blue communities der Ostschweiz (siehe Kasten) die beiden Personen zu einem Vortrag nach Gossau in die Stadtbibliothek einzuladen. Mehr als 50 Personen waren anwesend und lauschten den Ausführungen.

bc Anlass Gossau Publikum

Mit Bildern und Insidergeschichten über das Wasser und die Menschen an den besuchten Orten haben Mathias Plüss und Regina Hügli die Anwesenden auf eine virtuelle Reise mitgenommen. Dabei wurden Themen wie Überschwemmungen, Dürren und Gletscherschwund besprochen.

bc anlass gossau Vortrag
bc anlass gossau Buechertisch
bc anlass gossau blue communities Plüss Hügli

Den ganzen, ausführlichen Text über die Veranstaltung und die einzelnen Stationen der Reise, kannst du auf der Webseite der skat foundation nachlesen: Auf des Wassers Scheide 

Was sind die blue communities?

Blue Communities anerkennen Wasser als öffentliches Gut. Sie achten auf einen nachhaltigen Umgang mit Wasser und setzen sich dafür ein, dass Wasserversorgung und -nutzung in der öffentlichen Hand bleiben. Sie unterstützen andere Länder dabei, eine funktionierende öffentliche Trinkwasserversorgung bereitzustellen und einen nachhaltigen Umgang mit Wasser zu erreichen. Dazu pflegen sie einen langfristigen Wissens- und Erfahrungsaustausch mit Partnern im In- und Ausland.

Blue Communities regen die Menschen in ihrem Umfeld dazu an, wieder mehr Leitungswasser zu trinken. Innerhalb der eigenen Strukturen und betrieblichen Abläufe bemühen sie sich um einen verantwortungsvollen Umgang mit Trinkwasser und nutzen soweit wie möglich Trinkwasser aus der öffentlichen Wasserversorgung. Wer lokales, nicht abgefülltes und nicht transportiertes Wasser trinkt, schont die Umwelt. Die Bereitstellung von Leitungswasser benötigt tausend Mal weniger Energie als jene von Mineralwasser.

Zu den Ostschweizer blue communities zählen: Stadtwerke Gossau, sgsw – St.Galler Stadtwerke, OST – Ostschweizer Fachhochschule, PH St.Gallen, skat foundation und Universität St.Gallen.

Weitere Informationen zu blue community

Was kann ich tun?

  • Trinke Hahnenwasser! Leitungswasser benötigt tausend Mal weniger Energie als Mineralwasser, da unter anderem das Verpacken und der Transport wegfallen. Lies hier mehr darüber.
  • Gehe generell sorgsam mit der Ressource Wasser um.
  • Auch in unseren Konsumgütern steckt zum Teil viel Wasser drin (Stichwort Wasser-Fussabdruck) – überlege daher, was und wie viel du konsumierst.

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