In insgesamt vier interaktiven Modulen wurden die Bereiche Energie, Ernährung, Konsum und Mobilität vertieft. Jedes Modul wurde von einem Experte oder einer Expertin aus Wissenschaft oder Industrie geleitet. Ziel war es, die Fakten zu verstehen, die Zahlen für die Schweiz zu kennen und Handlungsmöglichkeiten im Alltag und Beruf zu erkennen. Im Energie Modul wurden beispielsweise zuerst die verschiedenen Energieformen, die aktuellen Zahlen in der Schweiz und die Energieproduktion besprochen. Danach mussten die Lernenden selbst den Stromverbrauch verschiedener Geräte messen, berechnen und vergleichen. Das Modul endete mit einer Diskussion über den Energieverbrauch anderer Haushaltsgeräte wie Heizung, Klimaanlage und Waschmaschine, über Einsparpotenziale und wo die Lernenden persönlich bereit sind, ihr Verhalten zu ändern. Im Mobilitätsmodul wurden Skizzen für nachhaltige Mobilitätskonzepte im Lehrbetrieb erarbeitet. Beim Konsum wurde die Kreislaufwirtschaft besprochen und mit vielen von der Expertin mitgebrachten Gegenständen veranschaulicht. Im Modul Ernährung nahmen die Jugendlichen in Kleingruppen die Lebensmittelproduktion im In- und Ausland unter die Lupe und erarbeiteten Ansätze für eine nachhaltige Ernährung. Am Ende des ersten Tages rauchten die Köpfe und alle freuten sich auf die wohlverdiente Nacht in der Jugendherberge.